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 Ralph Lauren feiert sein 40. Fashion-Jubiläum
München (ots) - Ralph Lauren gilt als Großmeister des American
Chic, als Visionär mit Faible für europäische Eleganz. In der
aktuellen VOGUE verrät der Sohn jüdischer Einwanderer aus Russland,
wie er zum Inbegriff des American Selfmade-Man wurde, der macht, was
ihm gefällt: "Ich habe damit begonnen, Mode für mich selbst zu
entwerfen, die ich sonst nirgends finden konnte." Den Anfang machten
Krawatten; 1967, als die Mode inspiriert war von Flower Power und
Pop-Art und selbst konservative Stil-Institutionen sich am neuen
Trend orientierten, mit dem er sich gar nicht anfreunden konnte,
entschloss er sich, seine Krawatten, etwas breiter und im
konservativen Collegestil, selbst herzustellen. "Ich habe nur das
getan, was ich liebe. Ich war stets ein wenig anti", bringt der
heute 67-Jährige aus der Bronx seine Philosophie auf den Punkt. Diese
anfängliche Aversion gegen seine Profession lenkt seine Vita: "Ich
wusste, es gab Menschen wie mich, die nicht bedingungslos modisch
sein wollten. Sie regten sich sogar auf, wenn jemand behauptete, sie
seien modern." Aus dieser Antithese entwickelte er sein Credo: "Ich
mag zwar Stil, aber ich mochte die Mode nicht. Ich wollte nie ´in
Mode` sein." Doch auch Lauren macht Ausnahmen - und bleibt sich
gleichzeitig treu, wenn es um unkonventionelle Auftritte geht:
"Manchmal mag ich moderne Sachen lieber. Ich trage alles. Ich könnte
einen Rock tragen. Ich habe keine Angst."
Quelle: ots/Vogue
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